Dienstag, 15. Mai 2012

Buschauffeure schlagen Alarm


Nach dem versenden der Medienmitteilung des PSV (siehe letzter Blog) meldete sich bei mir die Neue Luzerner Zeitung. Der Bericht erschien am Samstag 12. Mai auf der Frontseite und ging im Regionalteil weiter.
Für alle die den Bericht noch nicht kennen finden in hier:
http://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/kantone/luzern/Bus-Chauffeure-schlagen-Alarm;art92,177221

In der Basler Zeitung erschien am 10. Mai ebenfalls ein Bericht über die schlechten Arbeitsbedingen bei den Basler Verkehrsbetrieben mit dem Titel: "Es fehlt an Wertschätzung". In diesem Bericht geht es im die hohe Anzahl Krankheitstagen. Als Gründe werden die hohe Arbeitsbelastung mit den verschiedenen Arbeitsschichten, die Verkehrsdichte und die fehlende Wertschätzung genannt. Es steht: "Man wird nicht immer korrekt behandelt".


Ein aufmerksames Mitglied hat mir noch einen Bericht zugestellt, welcher am 13. April im "Das Magzin" des Tagesanzeiger erschienen ist. Dabei geht es im Kern um genau das gleiche Thema, nur das es in diesem Berich über die Buschauffeure von Zürich und nicht Luzern oder Basel geht.
Der Bericht findest du hier:
http://blog.dasmagazin.ch/2012/04/13/die-anomalie/?goslide=0

In allen drei Berichten geht es im Kern um die gleiche Problematik. Der Druck auf die Fahrdienstmitarbeiter nimmt ständig zu, sei dies durch den Verkehr, die Vorgesetzten oder durch Passagiere. Die Folgen sind Unfälle und Burnout.

Wer jetzt unseren Einsatz gegen die, immer mehr zunehmende, Belastung der Fahrdienstmitarbeiter als übertrieben hinstellt, zeigt seine Wertschätzung diesen betroffenen Menschen gegenüber. Wir als Verband sind aber gerade diesen betroffenen verpflichtet und lassen diese nicht alleine!

Der PVL setzt sich ein für Dich!
Hanns Ruchti
Präsident PVL

Donnerstag, 10. Mai 2012

Busfahrer leiden unter Arbeitsbedingungen!

Delegiertenversammlung der  Personalverbände Städtische Verkehrsbetriebe (PSV) in Luzern

Die Delegierten aus den Sektionen Basel, St. Gallen und Luzern tagten vom 9 bis 10 Mai im Romerohaus in Luzern.

Als schweizerischer Angestelltenverband der Verkehrsbetriebe setzt sich der PSV für die Belange des gesamten Personals eines Verkehrsbetriebes ein. Darunter fallen die Fahrdienst-, die Werkstatt- und die Verwaltungsmitarbeiter.

Hauptsächlich im Fahrdienst wird immer Mehr Druck auf die Angestellten ausgeübt. Dazu kommen schlechte Arbeitsbedingungen, lange Dienste, Verkehrsprobleme und aggressive Fahrgäste.

Diese Umstände stellen für die Gesundheit eine echte Bedrohung dar. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass ein grosser Teil der Fahrdienstmitarbeiter an Schlaf und Angstzuständen leidet. Diese Situation ist für die Schweiz ein Armutszeugnis. Die Folge davon sind viele Krankmeldungen (Brunout) und mehr Unfälle im Strassenverkehr.

Der PSV hat beschlossen diesen Missstand aktiv zu bekämpfen. So werden sich die einzelnen Delegierten in ihren Sektionen sich für bessere Dienstpläne, faire Zeitabrechnungen und höhere Löhne einsetzten.

Gruppenfoto der Delegierten aus St. Gallen, Basel und Luzern

Die Delegierten der verschiedenen Verbände bei der Arbeit.

Das nächste Treffen findet im Jahr 2013 in Basel statt.

Der Präsident PVL
Hanns Ruchti

Donnerstag, 3. Mai 2012

Ausflug zum Rettungsdienst Luzern

Gestern besuchten wir den Rettungsdienst im Kantonspital Luzern. Es war eine sehr interessante und spannende Führung. Im ersten Teil wurde uns die Fahrzeuge und das Equipment erklärt. Der Leiter Rettungdienst erzählte uns spannende Erlebnisse seiner aktiven Zeit als Retter. So war er einer der ersten beim Attentag in Zug.
Im zweiten Teil durften wir in die sonst für Zuschauer gesperrten Bereich der Notrufzentrale. Aus Datenschutzgründen werden hier keine Fotos veröffentlicht. Dort erfuhren wir, wie eine Rettung koordiniert wird und wesshalb manchmal am Sonntag Morgen bleiche jungendliche mit frischenn Kleidern und einem Plasticksack in der Hand an der Bushaltestelle beim Kantonsspital stehen.
Den beiden Leitern der Rettung und allen Beteiligten möchten wir für die Teilnahme danken insbesondere unserem Vizepräsident Markus für die Organisation, "hesch super gmacht!".



Nicht Vergessen: Der Nächste Anlass findet am 7 Juli statt. Wir werden ein schönes Grillfest organisierten!