Dienstag, 25. Oktober 2011

Lohnverhandlung: Der Einsatz des PVL hat sich gelohnt!

Die gute Nachricht zuerst:
Die mind. Löhne werden per 01.01.2012 angehoben! Fahrdienstmitarbeiter welche weniger als Fr. 4800.-- verdienen erhalten ab nächstem Jahr Fr. 200.-- mehr Lohn pro Monat! Fr. 100.-- mehr gibt es für Fahrdienstmitarbeiter die einen Lohn zwischen Fr. 4800.-- und Fr. 4900.-- haben.

Wir freuen uns über dieses Verhandlungsresultat. Sind das doch bis zu Fr. 2400.-- mehr im Portmonnaie für "unsere" Chauffeure.

Für Löhne über Fr. 4900.-- konnten wir unser minimal Ziel des Teuerungsausgleichs ebenfalls erreichen. Diese  Fahrdienstmitarbeiter erhalten alle 0,5% Prozent mehr Lohn.

Alle Fahrdienstmitarbeiter haben zusätzlich die Möglichkeit durch entsprechenden Einsatz den Lohn um ein weiteres Prozent zu erhöhen.

Alle anderen Mitarbeiter (ohne Fahrdienst) erhalten ebenfalls den Teuerungsausgleich von 0.5%. Auch Sie haben die Möglichkeit durch entsprechenden Einsatz den Lohn um 1,5% zu erhöhen.
Problem: Bei dieser Variante erhalten Mitarbeiter mit einem Lohn über 4900.--„nur“ 0.5 generell und 1%  individuelle Lohnanpassung. Dies betrifft hauptsächlich ältere Mitarbeiter die schon länger dabei sind und darum einen höheren Lohn haben, wobei „neue“ Mitarbeiter bis zu Fr. 200.—erhalten (4%).

Für den PVL war die Erhöhung der mind. Löhne ein wichtiges Anliegen und wir setzten unseren Schwerpunkt genau darauf. In vielen Gesprächen bat man uns nämlich doch für diesen Punkt zu kämpfen, was wir jetzt auch taten. Aus diesem Grund ist das obgenannte Problem ein Problem auf hohem Niveau.

Nach dem wir es geschafft haben die mind. Löhne zu erhöhen, werden wir in zukünftigen Verhandlungen unseren Fokus wieder auf spürbare Lohnerhöhungen für ALLE setzen!

Wir möchten uns bei der Geschäftsleitung der vbl AG für die faire und konstruktive Verhandlung bedanken.

Der Präsident
Hanns Ruchti

 

Freitag, 7. Oktober 2011

Der PVL setzt Massstäbe!

Gestern bekam ich den Hinweis, dass unsere "offene Gesprächsrunde" vom VPOD abgekupfert wurde, siehe Bild unten (denn laut meiner Recherche hat es ein solches Treffen bisher nicht gegeben).
Das hat mich gefreut!

Auf jedenfall wird die Zusammenarbeit des VPOD und  des PVL in Zukunft noch verstärkt werden, damit wir uns zusammen für die Anliegen der Mitarbeiter der vbl AG einsetzten können.

Das heisst für mich auch, dass der PVL wahrgenommen wird und die neue Strategie/Philosopie genau die richtige ist. Bei uns wird das Mitglied einfach ernstgenommen! Aber nicht nur dem Mitglied zeigen wir Respekt, sondern allen unseren Verhandlungspartner. Wir stehen zu unserem Wort.

Der PVL wurde nur ein Jahr nach der vbl gegründet (1899). Unsere Zusammenarbeit ist also über 100 Jahre (!) alt. In dieser Zeit sind wir uns immer mit Respekt und Achtung begegnet, auch wenn wir verschiedene Stanpunkte haben und hatten, nach dem Motto: "In der Sache getrennt - menschlich vereint".

Der PVL würde es nämlich ohne vbl nicht geben. Was man aber auch nicht vergessen darf ist, dass es die vbl ohne PVL auch nicht geben würde!
Die vbl braucht nämlich einen verlässlichen Partner für das Gespräch mit seinen Angestellten. Wir übernehmen eine wichtige "Puffer" Funktion im Gebilde der vbl. Die vbl kennt die Ansprechpartner auf der Mitarbeiterseite (pvl). Bei Problemen kann man zusammen nach Lösungen suchen, die dann auch von den Angestellten getragen werden. Ohne PVL wäre es nur ein Diktat von oben nach unten.

Aber auch die Angestellten kennen die Ansprechpatner bei Problemen mit der vbl. Auch hier können wir (wie bei der offenen Gesprächsrunde) die Probleme aufnehmen und besprechen. Wichtige Punkte werden dann der Geschäftsleitung (GL) vorgetragen. So muss sich die GL wirklich nur mit den wichtigsten Punkten auseinandersetzten und sich nicht mit einzelnen Befindlichkeiten herumschlagen.

Der PVL setzt Massstäbe, heute und auch in der Zukunft!

Hier noch das Bild:

Dein PVL
Hanns Ruchti