Die vbl führt zur Zeit eine Mitarbeiterbefragung durch. Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (VPT) hat ebenfalls eine Umfrage mit mehreren hundert Busfahrer/innen aus der ganzen Schweiz durchgeführt. Jeder zweite Befragte gab an, an chronischen Muskelschmerzen (infolge des langen Sitzen hinter dem Steuer) und Stress durch die Verkehrssituation und den immer aggresiver werdenden Fahrgästen zu leiden.
Doch neben diesen beruflichen Faktoren nannten viele Fahrer/innen das Misstrauen des Arbeitgebers bei Krankheit als einen weiteren Stressfaktor. Es gibt eine richtige Hatz gegen Fehlzeiten. So werden bei einigen Betrieben, nach zwei, drei Absenzen die Chauffeure ins Personalbüro zitiert, wo sie viele Fragen beantworten müssen. Die Angestellten erleben das als einen Versuch Druck auszuüben und sie fühlen sich beschuldigt und kontrolliert.
Falls du auch in einer solchen Situation sein solltest, steht dir der PVL als starken Partner zur Seite. Falls nötig werden wir dich sogar zu solchen Gesprächen begleiten!
Denn es kann nicht sein, dass jemand fährt, obschon er krank ist, nur weil er angst hat sich wieder im Personalbüro rechtfertigen zu müssen. Es ist auch eine Frage der Sicherheit für die Fahrgäste. Denn das Gesetzt schreibt vor, dass man zu 100% bei Kräften sein muss wenn man fährt. Fährt mann trotz Krankheit und es passiert ein Unfall wird man dir zum Vorwurf machen krank gefahren zu sein und du kannst dein Führerausweis verlieren!
Der PVL ist gespannt über die Resultate der vbl Umfrage. Insbesondere interessieren uns die Resultate der Fragen über den PVL. Die vbl prüft ja die Möglichkeit den PVL durch eine interne Personalkommision zu ersetzten. Je nach Ergebnis könnte das schon bald Realität werden.
Wir hoffen, dass sämtliche Resultate offen und ehrlich kommuniziert werden.
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